TSV 1862 Schildau; Volleyball, BL Damen
 
Zum Abschluss die Rechnung beglichen
 
Mit einem nicht gerade üppigen Aufgebot von 7 Spielerinnen haben die Volley-ballerinnen des TSV 1862 Schildau eine durchaus beachtliche Saison in der
Bezirksliga mit der erfolgreichen Verteidigung des 2. Tabellenplatzes zum Abschluss gebracht. Dabei konnten sie für die am 10. März gegen
Delitzsch erlittene Heimniederlage erfolgreich Revanche nehmen. Allerdings ging es wieder verdammt knapp zu, denn im 3. Aufeinandertreffen beider
Teams gab’s das dritte 3:2.
 
GSVE Delitzsch  - TSV 1862 Schildau 2:3(17; -15; -22; 23; -10)
 
Das durch Prüfungen, Abi und Verletzungen arg gebeutelte TSV Team hatte optimale Voraussetzungen von den Mädels aus Bad Düben serviert bekommen.
Der Gastgeber Vergeigte nach 2:0 Satzführung das erste Match noch mit 2:3 und sollte eigentlich am Boden zerstört gewesen sein. Und genau diese Chance nutzen die
62er nicht. Fahrlässig gingen sie mit ihren Möglichkeiten  gegen einen mit hoher Fehlerquote spielenden Gastgeber, allein 10 Aktionen der Delitzscher führten direkt
zu Punkten für Schildau, um. Nach Adam Riese bedeutet das, dass es die TSVer gerade mal auf 7 eigens erzielte Punkte brachten. Der Gegner war erfolgreich
aufgebaut! Dieses Zwischenergebnis bedurfter einer gründlichen Auswertung zum ersten Pausentee und trug Früchte. Jetzt waren sie da, allen voran Susi Otto (7) und
Claudia Lerche (4), die mit Angriffswucht und viel Übersicht den Gegner in die Schranken verwiesen. Die 5:0 Führung von Delitzsch war schnell aufgebraucht (7:7),
dann kamen die gewaltigen Aufschläge von Eilenberger und Lerche, die einen geordneten Aufbau bei GSVE verhinderten. Im dritten Durchgang tauten dann auch
endlich Sina Eilenberger und Lydia Breitbarth am Netz auf, allerdings erhöhte sich Schildaus Fehlerquote, so dass der Dritte Satz eine knappe Angelegenheit wurde.
Dennoch reichte es zur 2:1 Satzführung. Dank einer überragenden Ina Meyer, die sich fast im Alleingang mit dem TSV duellierte, kam Delitzsch noch einmal zurück.
Schildau hatte Probleme in der Annahme, lag 11:20 zurück, kam auf 23:24 heran, konnte den ersten erfolgreichen Satzball der Delitzscher aber nicht abwenden. Also
Tie Break! Hier entdeckte Lydia Breitbarth ihre Aufschlagstärke, als sie beim 5:4 übernahm und bis zum 11:4 durchzog und damit entscheidend zum Satzgewinn
beitrug. Im gesamten Match zog der TSV auch seine taktische Linie durch und brachte mit Claudia Zölfl für Zuspielerin Jana Lehmann zur Stärkung des Blocks in
jedem Satz zum Einsatz. Und die Nachwuchsspielerin machte ihre Sache prima!
 
Schildau mit: Breitbarth, Eilenberger, Lehmann, Lerche C., Lerche J.; Otto; Zölfl
 
 
Gunar Fischer
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